Ehrgeiz
Ein Artikel über Leben, Webdesign vom 12. Februar 2007, 3 Kommentare
Ich habe vor kurzem etwas gefunden, was ich schon fast verlorengeglaubt habe: Ehrgeiz. Kurz vor dem Presse-Relaunch musste ein dynamischer Podcast-Feed her – in Java. Meine bisherigen Java-Kentnisse beschränkten sich allerdings auf eine Uni-Übung, durch die ich irgendwie durchgekommen bin – wie ein Stuntman in einem unterbudgetierten B-Movie ohne Sicherheitsvorkehrungen.
Bewaffnet mit einem Buch, das den klangvollen Namen »Jetzt lerne ich Java« trägt (erschienen 2001), und profunden Kentnissen in »Google-Programming« habe ich den Feed auch hingekriegt: einfach zwar, aber performant. Leider hatte sich ein Fehler eingeschlichen, der mir so gegen 3 Uhr Nachts auffiel, und der den Feed durcheinander brachte. Und da war er, der Ehrgeiz: »Das Ding muss funktionieren«. Schon war ich mit der ersten U-Bahn (siehe Foto) unterwegs ins Büro – um fünf … an einem Samstag. Irgendwie cool.
3 Kommentare
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Ja das ist dann wirklich ein erhebendes Gefühl wenn man etwas dann doch fertigbringen kann, wenn man muss. Ich gratuliere! Aber was meinst du eigentlich mit »Google-Programming«?
Ich denke das beschreibt ein bestimmtes Copy&Past verhalten (imho gibt’s darüber sogar ein eigenes Buch).
Nicht unbedingt Copy&Paste (obwohl ich weder besagtes Buch noch seine Definition des Begriffs kenne), hauptsächlich hab ich’s verwendet um bestimmte Befehle und deren Anwendung herauszufinden. Z.B. »Java JSP Date«.