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	<title>bensite.net &#187; Filmkritiken</title>
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	<description>Benedikt Müller über Web und digitiale Lebensart.</description>
	<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 17:04:49 +0000</pubDate>
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		<title>Hancock</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[In &#187;Hancock&#171; gibt sich der gleichnamige Superheld (Will Smith) als heruntergekommener Alkoholiker, der von der Parkbank aus Frauen begrabscht und dem das Wohl der Welt herzlich wenig interessiert. Katastrophen verhindert er nicht weil er will, sondern weil er kann. Und auch dann wird ein Unglück höchstens gegen ein kleineres getauscht. Mit diesem pragmatischen Ansatz sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In &raquo;Hancock&laquo; gibt sich der gleichnamige Superheld (Will Smith) als heruntergekommener Alkoholiker, der von der Parkbank aus Frauen begrabscht und dem das Wohl der Welt herzlich wenig interessiert. Katastrophen verhindert er nicht weil er will, sondern weil er kann. Und auch dann wird ein Unglück höchstens gegen ein kleineres getauscht. Mit diesem pragmatischen Ansatz sind die Einwohner LAs nicht wirklich zufrieden und wollen Hancock zur Rechenschaft ziehen (<a href="/archive/2004/12/16/die-unglaublichen/">&raquo;Die Unglaublichen&laquo;</a> lassen grüßen)<span id="more-1060"></span> &#8230;</p>
<p>Die Idee zum Anti-Superheld lag eigentlich schon lang auf der Hand und geisterte bereits Jahre durch Hollywood. Herausgekommen ist eine wirklich unterhaltsame, etwas andere Superhelden-Geschichte. Will Smith passt die Rolle wie die Faust aufs Aug, Regisseur Peter Berg (<a href="/archive/2007/10/17/operation-kingdom/">&raquo;Operation: Kingdom&laquo;</a>) liefert einen robusten Film in zeitgemäßer, lockerer Optik samt exzellentem Soundtrack (besonders empfehlenswert: <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24380&amp;a=1103390&amp;url=http%3A%2F%2Fphobos.apple.com%2FWebObjects%2FMZStore.woa%2Fwa%2FviewAlbum%3Fi%3D283466050%26id%3D283465935%26s%3D143445%26partnerId%3D2003">&raquo;The Moon and the Superhero&laquo;</a>) ab.</p>
<p>Nach der grandiosen Eröffnungssquenz, die demonstriert was passieren kann, wenn ein Held mit Superkräften seinen Job eher als nervende Pflicht denn Erfüllung sieht und diesen folglich gern alkoholisiert erledigt, flacht &raquo;Hancock&laquo; etwas ab. Nichtsdestotrotz geht&#8217;s lustig locker weiter, bis die Autoren die Story plötzlich in eine etwas seltsame Richtung leiten, die wohl als Schützenhilfe für den Showdown dient. Ein kleiner Schönheitsfehler über den die Machart aber mehr als hinwegtröstet.</p>
<p>Trotz dem wirklich hohen Unterhaltungswert ist &raquo;Hancock&laquo; leider auch eine große verpasste Chance. Denn anstatt den Film dunkel anzulegen und mit schwarzem Humor zu umrahmen, geht man in Hollywood lieber auf Nummer sicher, wenn das Bugdet dreistellige Millionbeträge erreicht. Ein defizitäres Missverständnis wie einst &raquo;Last Action Hero&laquo; möchte in der Blockbuster-Hauptstadt wohl niemand mehr verantworten müssen. Vielleicht trauen sich ja mal die Coens drüber.</p>
<p>Dennoch gilt: &raquo;Hancock&laquo; ist sehenswert und keinesfalls die typische Superhelden-Geschichte. Ein Film wie geschaffen für den Sommer.</p>
<p><strong>Superheld mal anders</strong> <img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
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		<title>Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels</title>
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		<comments>http://bensite.net/archive/2008/05/24/indiana-jones-und-das-koenigreich-des-kristallschaedels/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 10:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

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		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;Indy 4&#171; ist von Beginn an unterhaltsam und Hoffnung weckend, doch dann kommt das letzte Drittel. Das ist wirklich schlimm und man fragt sich, wie man sich nach dem jahrelangen Disput ums richtige Drehbuch auf eines mit einem derart schrottigen Ende einigen konnte.
Dabei geht es filmtechnisch fulminant los. Der Teil mit dem sperrigen Titel entledigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&raquo;Indy 4&laquo; ist von Beginn an unterhaltsam und Hoffnung weckend, doch dann kommt das letzte Drittel. Das ist wirklich schlimm und man fragt sich, wie man sich nach dem jahrelangen Disput ums richtige Drehbuch auf eines mit einem derart schrottigen Ende einigen konnte<span id="more-1037"></span>.</p>
<p>Dabei geht es filmtechnisch fulminant los. Der Teil mit dem sperrigen Titel entledigt sich nämlich komplett des Drucks, Großartiges vollbringen zu müssen und wartet mit ordentlich inszenierter Action und brauchbarem bis sehr gutem Humor auf. Besonders gut gefallen auch die ganzen Details, die dem Zuschauer vermitteln, dass seit den letzten Abenteuern gut 20 Jahre vergangen sind und sich einiges verändert hat. Allein die Titelsequenz zu Elvis Presleys &raquo;Hound Dog&laquo; vermittelt eine komplett neue aber auch irgendwie jene vertraute Indiana-Jones-Stimmung, auf die man sich schon so lange gefreut hat.  </p>
<p>Auch die Russen erweisen sich unter Cate Blanchetts Führung als brauchbare Bösewichte und selbst Shia LeBeouf, Indys Sidekick, ist nicht der nervende Halbstarke, den der Trailer noch vermuten lies. Und so hantelt sich die Story um besagten Kristallschädel, mit ständig eingestreuten Action-Scharmützeln, recht kurzweilig in den Dschungel Südamerikas fort. Dass dabei oft sogar die Grenze des für Hollywood Realistischen überschritten wird stört kaum und passt auch irgendwie zum Franchise. </p>
<p>Aber dann kommt leider das, was man als katastrophalsten Showdown einer Kinoserie in den letzten 20 Jahren bezeichnen kann, gefolgt vom desaströsesten Ende einer eben solchen. Indy mag alt geworden sein, genau so wie seine Schöpfer Steven und George. Während ersteres den ganzen Film über kein Problem darstellt, bin ich mir da bei letzterem nicht so sicher.</p>
<p><strong>Schade </strong><img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_3of5.gif" alt="3 von 5 Sternen" /></p>
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		<title>Iron Man</title>
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		<comments>http://bensite.net/archive/2008/05/22/iron-man/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 11:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Action]]></category>

		<category><![CDATA[Comic]]></category>

		<category><![CDATA[Digitale Vorstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Begutachtung des Trailers traut man &#187;Iron Man&#171; nicht viel zu. Was soll man auch von einem Film erwarten, in dem sich ein millardenschwerer Waffennarr einen Kampfanzug schmiedet und damit Terroristen platt macht?
Glücklicherweise entpuppt sich &#187;Iron Man&#171; schon in den ersten Minuten als sehr unterhaltsame und gut gemachte Comic-Verfilmung. Denn sobald Robert Downey Jr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Begutachtung des <a href="http://www.apple.com/trailers/paramount/ironman/hd/">Trailers</a> traut man &raquo;Iron Man&laquo; nicht viel zu. Was soll man auch von einem Film erwarten, in dem sich ein millardenschwerer Waffennarr einen Kampfanzug schmiedet und damit Terroristen platt macht?<span id="more-1033"></span></p>
<p>Glücklicherweise entpuppt sich &raquo;Iron Man&laquo; schon in den ersten Minuten als sehr unterhaltsame und gut gemachte Comic-Verfilmung. Denn sobald Robert Downey Jr. alias Tony Stark seinen Wandel durchgemacht hat und die Welt zu einem besseren Ort machen will, werden dem interessierten Zuschauer allerlei nette technische Möglichkeiten einer nicht allzu fernen Zukunft aufgezeigt. Und das <a href="http://www.newscientist.com/article/dn13815-iiron-mani-the-science-behind-the-fiction.html">gar nicht mal so abgehoben</a>, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. </p>
<p>Aber selbst wer sich für diese Dinge nicht interessiert bekommt robuste Unterhaltung geboten, mit einem bösen Jeff Bridges und einer wirklich hinreissenden Gwyneth Paltrow. </p>
<p><strong>Überraschend gut</strong> <img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
<p><abbr title="Postskriptum">PS</abbr>: Endlich wieder mal ein Film, bei dem das Anschauen des Abspanns belohnt wird. Im Anschluss gibt&#8217;s nämlich eine Bonussequenz mit einem Überraschungsgast.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abgedreht (Be Kind Rewind)</title>
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		<comments>http://bensite.net/archive/2008/05/04/abgedreht-be-kind-rewind/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 12:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

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		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>

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		<description><![CDATA[Michel Gondry (&#187;Eternal Sunshine of the Spotless Mind&#171;) zeigt uns mit &#187;Abgedreht&#171; eine anologes Abbild der YouTube-Generation: Durch einen Unfall im Eletrizitätswerk wird Jerry (Jack Black) magnetisiert und löscht so alle Bänder in Elroy Fletchers (Danny Glover) Videothek. Nun ist guter Rat teuer und in ihrer Verzweiflung beschließen Jerry und sein Kumpel Mike (Mos Def), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michel Gondry (<a href="/archive/2004/06/18/vergiss-mein-nicht/">&raquo;Eternal Sunshine of the Spotless Mind&laquo;</a>) zeigt uns mit &raquo;Abgedreht&laquo; eine anologes Abbild der YouTube-Generation: Durch einen Unfall im Eletrizitätswerk wird Jerry (Jack Black) magnetisiert und löscht so alle Bänder in Elroy Fletchers (Danny Glover) Videothek. Nun ist guter Rat teuer und in ihrer Verzweiflung beschließen Jerry und sein Kumpel Mike (Mos Def), der während Elroys Abwesenheit den Laden hütet, die Filme selbst nachzudrehen<span id="more-1024"></span>&#8230;</p>
<p>Die Handlung samt Besetzung klingt nach einer plumpen Blödelkomödie. Gondry beweist aber auch diesmal wieder künstlerisches Feingefühl und macht aus &raquo;Abgedreht&laquo; ein Sammelsurium kreativer Einfälle zur Nachbildung mehr oder weniger legendärer Hollywood-Blockbuster. Diese sind leider auch die einzig wirkliche Attraktion des Films. Der Humor ist ansonsten eher lau, die pseudo-improvisierten Dialoge von Beginn an mühsam und der Plot um gelöschte Videokassetten im falschen Jahrtausend angesiedelt.</p>
<p>Wenigstens beweist &raquo;Abgedreht&laquo; Mut zu Neuem und einen heftigen Seitenhieb auf die Klage-Geilheit der Filmindustrie gibt&#8217;s auch noch. Wer gern neues ausprobiert, kann hier ruhig einen Blick riskieren.</p>
<p><strong>Einen Blick wert</strong> <img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_3of5.gif" alt="3 von 5 Sternen" /></p>
<p><abbr title="Postskriptum">PS</abbr>: Die <a href="http://www.bekindmovie.com/guide.html">&raquo;geschwedeten&laquo;</a> Versionen der Filme gibt&#8217;s auf der <a href="http://www.youtube.com/profile_videos?user=BeKindMovie">&raquo;Be Kind Rewind&laquo;-YouTube-Seite</a>.<br />
 </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Juno</title>
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		<comments>http://bensite.net/archive/2008/04/24/juno/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Baby]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;Juno&#171; ist einer dieser Alternativo-Mainstream-Filmchen, die man sich durchaus geben kann: Schülerin (Ellen Page) wird ungewollt schwanger und schlägt sich mit unglaubwürdigen aber coolen Sprüchen, die ihr ein oscarprämierter Hollywood-Autor in den Mund gelegt hat, durch einen harten Lebensabschnitt. Untermalt wird das Ganze von &#8211; Klischee lass nach &#8211; akustischen Indie-Songs. 
Nichtsdestotrotz ist &#187;Juno&#171; nett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&raquo;Juno&laquo; ist einer dieser Alternativo-Mainstream-Filmchen, die man sich durchaus geben kann: Schülerin (Ellen Page) wird ungewollt schwanger und schlägt sich mit unglaubwürdigen aber coolen Sprüchen, die ihr ein oscarprämierter Hollywood-Autor in den Mund gelegt hat, durch einen harten Lebensabschnitt. Untermalt wird das Ganze von &#8211; Klischee lass nach &#8211; akustischen Indie-Songs<span id="more-1015"></span>. </p>
<p>Nichtsdestotrotz ist &raquo;Juno&laquo; nett gemacht, seine Geschichte um einiges kohärenter und besser erzählt als wie z.B. in <a href="http://imdb.com/title/tt0128445/">&raquo;Rushmore&laquo;</a> oder <a href="http://imdb.com/title/tt0280760/">&raquo;Igby Goes Down&laquo;</a>, mit denen man den Film ansonsten durchaus vergleichen kann.</p>
<p>Obwohl keine reine Komödie gibt es oft was zum Schmunzeln, hin und wieder ist sogar Lachen angesagt. Ideal für Leute die &raquo;anspruchsvoll&laquo; und &raquo;leicht verdaulich&laquo; in einem wollen.</p>
<p><strong>Nett</strong> <img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10.000&#160;B.C.</title>
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		<comments>http://bensite.net/archive/2008/03/18/10000-bc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Action]]></category>

		<category><![CDATA[Blockbuster]]></category>

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		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach anspruchsvollen und teilweise recht mühsamen Oscar-Pflichtvorstellungen wie &#187;There Will Be Blood&#171; oder &#187;Die Fälscher&#171; hatte ich mir einen oberflächlichen Hollywood-Blockbuster redlich verdient. Roland Emmerichs neuester Streich kam mir da gerade recht. Auch die Story um einen rückständigen Steinzeit-Stamm, der von bereits weiterentwickelten Sklavenhändlern heimgesucht wird, klang viel versprechend. Trotz recht solider Ausführung bietet &#187;10.000&#160;B.C.&#171; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach anspruchsvollen und teilweise recht mühsamen Oscar-Pflichtvorstellungen wie <a href="/archive/2008/02/25/there-will-be-blood/">&raquo;There Will Be Blood&laquo;</a> oder <a href="/archive/2008/03/13/die-faelscher/">&raquo;Die Fälscher&laquo;</a> hatte ich mir einen oberflächlichen Hollywood-Blockbuster redlich verdient. Roland Emmerichs neuester Streich kam mir da gerade recht. Auch die Story um einen rückständigen Steinzeit-Stamm, der von bereits weiterentwickelten Sklavenhändlern heimgesucht wird, klang viel versprechend. Trotz recht solider Ausführung bietet &raquo;10.000&#160;B.C.&laquo; leider großzügige Angriffsflächen für Kritik<span id="more-988"></span>.</p>
<p>Da wäre als erstes der Titel. Dieser mag Authentizität vorgaukeln, in Wahrheit stimmt in &raquo;10.000&#160;B.C.&laquo; historisch gesehen aber nichts (Details kann man den <a href="http://imdb.com/title/tt0443649/faq">FAQs der <abbr title="Internet Movie Database">IMDb</abbr></a> entnehmen). Emmerichs Version der Mittelsteinzeit scheint zudem einem Themenpark entnommen: die hübschen weißen Beisserchen der Protagonisten sind nichtmal heute Standard und auch das &raquo;Schönheitsideal&laquo; des abgemagerten Topmodels dürfte 10000 vor Christus so nicht bestanden haben. Vielleicht war der Protagonist D&#8217;Leh (Steven Strait), der seine Geliebte (+ ein paar andere Typen) aus den Händen der Entführer befreien will, auch einfach nur seiner Zeit voraus. Letzteres kann man vom eigentlichen Film leider nicht behaupten. Der geradlinige Handlungsverlauf und die teils lieblose Synchronisation wollen so gar nicht in dieses Jahrzehnt passen.</p>
<p>Immerhin gibt es hin und wieder nette, wenn auch hastig geschnittene Action-Einlagen. Letzere sind vom Härtegrad her übrigens fötustauglich. Zudem ist der Film zusammen mit seiner politischen Überkorrektheit braver als Produktionen aus dem Hause Disney. Auch der Showdown enttäuscht: Die auf dem Filmplakat groß angekündigte Schlacht besteht nur aus ein paar Totalen, die man wohl für den schnittigen Trailer produziert hat. Das Ganze dauert gefühlte 60 Sekunden, von Kontinuität oder Ideenreichtum keine Spur. Tja, und das Ende selbst? Absolut lächerlich &#8211; verraten möcht ich&#8217;s aber natürlich nicht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist &raquo;10.000&#160;B.C.&laquo; kein absolut schlechter Film. Die käsige 80er-Jahre-Machart hat einen gewissen Charme, die Reise der Heldentruppe durch die verschiedenen Klimazonen ist interessant mitanzusehen und der Grund für die Versklavung der Stammesmitglieder ist storytechnisch gesehen wirklich cool. Alles in allem aber ein verwässerter Film für junge Familien, deren Sprösslinge noch nicht im &raquo;Herr der Ringe&laquo;-Alter sind.</p>
<p><strong>Veraltet</strong> <img src="http://bensite.net/wp-content/themes/mayflower/images/stars_3of5.gif" alt="3 von 5 Sternen" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>No Country for Old Men</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 19:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Action]]></category>

		<category><![CDATA[Brutalität]]></category>

		<category><![CDATA[Drama]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[Roadmovie]]></category>

		<category><![CDATA[Spannung]]></category>

		<category><![CDATA[Texas]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neuesten Streich der Coen-Brüder wird der glückliche Finder (Josh Brolin) eines Koffers voller Drogengeld bald zum Gejagten. Ihm auf den Fersen ist der kaltblütige, mordlüsterne Psychopath Chigurh (Oscar für die beste Nebenrolle: Javier Bardem).
&#187;No Country for Old Men&#171; ist keineswegs der Insider-Tipp für Genre-Fans, als der er vermarktet wird. Er ist vielmehr ein spannungsgeladener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuesten Streich der Coen-Brüder wird der glückliche Finder (Josh Brolin) eines Koffers voller Drogengeld bald zum Gejagten. Ihm auf den Fersen ist der kaltblütige, mordlüsterne Psychopath Chigurh (Oscar für die beste Nebenrolle: Javier Bardem)<span id="more-989"></span>.</p>
<p>&raquo;No Country for Old Men&laquo; ist keineswegs der Insider-Tipp für Genre-Fans, als der er vermarktet wird. Er ist vielmehr ein spannungsgeladener Thriller, bei dem trotz seiner gemächlichen Gangart nie Langeweile aufkommt. Wer mit den Coen-Brüdern normalerweise nichts anfangen kann, kann also trotzdem beruhigt Kinokarten kaufen. Hin und wieder gibt es sogar humorvolle Einlagen, bei denen der ganze Saal schmunzelt. Neben dem fast schon beängstigenden Schauspiel der beiden Protagonisten brilliert der Film auch durch sein hohes handwerkliches Niveau. Als besonders interessant entpuppt sich dabei der Versuch, fast zur Gänze auf musikalische Untermalung zu verzichten. Auch wenn diese normalerweise die Seele eines Films darstellt, so macht diese Entscheidung die Erfahrung fast noch intensiver.</p>
<p>Wenn überhaupt, so hat &raquo;No Country for Old Men&laquo; nur ein Problem: das Ende ist leider über alle Maßen enttäuschend, vor allem wenn man es dem vorangegangen, perfekten Film gegenüberstellt. So bleibt eben leider &raquo;nur&laquo; ein guter Film, den man zwar trotzdem empfehlen kann, der aber am Schluss nicht ganz das hält, was er am Anfang verspricht.</p>
<p><strong>Wenn nur der Schluss besser wäre &#8230;</strong> <img src="/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Fälscher</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Drama]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Ruzowitzkys Drama um Salomon Sorowitsch (Karl Markovics), der von den Nazis im KZ gezwungen wird gemeinsam mit anderen Banknoten zu fälschen, besticht vor allem durch den Konflikt unter den Fälschern selbst. Denn während Sorowitsch durch seine Begabung in erster Linie sein Überleben gesichert sieht, wollen andere durch Verzögerung und Sabotage eine aktive Rolle im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Ruzowitzkys Drama um Salomon Sorowitsch (Karl Markovics), der von den Nazis im KZ gezwungen wird gemeinsam mit anderen Banknoten zu fälschen, besticht vor allem durch den Konflikt unter den Fälschern selbst. Denn während Sorowitsch durch seine Begabung in erster Linie sein Überleben gesichert sieht, wollen andere durch Verzögerung und Sabotage eine aktive Rolle im Kampf gegen den Nationalsozialismus einnehmen<span id="more-986"></span>.</p>
<p>Der Film ist so gut wie nicht mehr im Kino, dafür gibt es ihn schon jetzt auf <a href="http://www.amazon.de/Die-Fälscher-Karl-Markovics/dp/B000U6SOMK/bensitenet-21/">DVD</a>. Der Oscar ist freilich verdient, die wahre Geschichte wurde technisch schlicht aber authentisch und schockierend umgesetzt. </p>
<p>Im deutschen Original hakt es leider mit dem Ton, sodass man hin und wieder seine liebe Not hat, das Gesprochene zu verstehen. Nichtsdestotrotz ein sehenswerter Film über den Konflikt zwischen Moral und Überlebensinstinkt.</p>
<p><strong>Verdienter Oscar</strong> <img src="/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
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		<title>There Will Be Blood</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 09:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[Verfilmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem gestern Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis mit dem Oscar ausgzeichnet wurde und der Film fast ausschließlich überrragende Kritiken eingeheimst hat, habe ich fast ein bisschen Angst die meinige zu veröffentlichen. Aber sei&#8217;s drum: &#187;There Will Be Blood&#171; ist über weite Strecken einfach fad.
Paul Thomas Andersons lose Adaption des Buches &#187;Oil!&#171; zeichnet ein detailliertes Bild des gierigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem gestern Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis mit dem Oscar ausgzeichnet wurde und der Film fast ausschließlich überrragende Kritiken eingeheimst hat, habe ich fast ein bisschen Angst die meinige zu veröffentlichen. Aber sei&#8217;s drum: &raquo;There Will Be Blood&laquo; ist über weite Strecken einfach fad<span id="more-982"></span>.</p>
<p>Paul Thomas Andersons lose Adaption des Buches &raquo;Oil!&laquo; zeichnet ein detailliertes Bild des gierigen Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), der um die (vorletzte) Jahrhundertwende in Kalifornien nach Öl sucht. Viel passiert in dem überlangen Bio-Epos nicht gerade.</p>
<p>Jede Szene dient dazu, die Bösartigkeit des Hauptcharakters herauszuarbeiten &#8211; die eigentliche Geschichte verkommt dabei zur Verpackung. Der Konflikt mit dem Prediger Eli Sunday (Paul Dano) lässt sich sicher gut als Handlung auf die Rückseite einer Blu-ray-Disc drucken, im überlangen Film geht der Streit aber fast schon unter. Day-Lewis&#8217; zugegebenermaßen grandioses Spiel reicht zudem leider nicht aus um die teils argen Längen der immerhin 158 Minuten zu überbrücken. Wenigstens gibt&#8217;s dafür interessanten Einsatz von Musik aus der Feder von Radioheads Jonny Greenwood.</p>
<p>&raquo;There Will Be Blood&laquo; mutet am Ende stark wie <a href="/archive/2007/11/03/die-ermordung-des-jesse-james-durch-den-feigling-robert-ford/">&raquo;Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford&laquo;</a> &#8211; nur eben mit Öl und ohne dessen gelungenes Ende &#8211; an. Ein zähes Kammerspiel mit wenigen Momenten für Genre-Liebhaber.</p>
<p><strong>Zäh</strong> <img src="/wp-content/themes/mayflower/images/stars_2of5.gif" alt="2 von 5 Sternen" /></p>
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		<title>I am Legend</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 17:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>

		<category><![CDATA[Action]]></category>

		<category><![CDATA[Digitale Vorstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Horror]]></category>

		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

		<category><![CDATA[Spannung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag Will Smith. Früher ein Garant für gut gemachte Unterhaltung, heute unter anderem ein Magnet für Kinder mit ADS. Letztere nahmen nämlich genau neben mir Platz und feierten jede Aufmerksamkeitsspanne, die zwei Sekunden überstieg, durch Kommentieren des eben Gesehenen: Ein iPod! Ein Mac! Was ist mit denen passiert?1 &#8230; Ganz klar eine der nervigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Will Smith. Früher ein Garant für gut gemachte Unterhaltung, heute unter anderem ein Magnet für Kinder mit <abbr title="Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom">ADS</abbr>. Letztere nahmen nämlich genau neben mir Platz und feierten jede Aufmerksamkeitsspanne, die zwei Sekunden überstieg, durch Kommentieren des eben Gesehenen: Ein iPod! Ein Mac! Was ist mit denen passiert?<sup><a id="note-1" href="/archive/2008/01/15/i-am-legend/#desc-1">1</a></sup> &#8230; Ganz klar eine der nervigsten Vorstellungen in den letzten Monaten. Doch zum Film<span id="more-963"></span>&#8230;</p>
<p>Gleich vorweg: &raquo;I am Legend&laquo; ist nicht der klassische Zombie-Film. Im Grunde begleitet der Zuschauer den Militärwissenschafter Robert Neville (Will Smith), der verzweifelt nach einem Gegenmittel für ein ausgebrochenes Zombie-Virus sucht. Er ist als letzter Überlebender (bzw. Mensch) in Manhattan zurückgeblieben, wo er ein wortkarges Leben im Stil von Robinson Crusoe führt und sich in Rückblenden an das Schicksal seiner Familie erinnert.</p>
<p>Die Erzählweise ist ein wenig ungewohnt aber spannend, zumal im Herzen New Yorks nachts die verbliebenen Mutantenbewohner auf Nahrungssuche gehen. Zudem brilliert Will Smith in Konversationen mit seinem Hund, der ihm als einziger Gesprächspartner geblieben ist. Einziger Kritikpunkt sind die Computereffekte, die den Stand derzeitiger Technik vor Augen führen: Leblose Objekte sind top und nicht mehr von &raquo;echten&laquo; Aufnahmen zu unterscheiden, Lebendiges wie Zombies wirkt nach wie vor künstlich. Abgesehen davon bietet &raquo;I am Legend&laquo; aber solide Unterhaltung mit einem brauchbaren Ende.  </p>
<p><strong>Spannend</strong> <img src="/wp-content/themes/mayflower/images/stars_4of5.gif" alt="4 von 5 Sternen" /></p>
<hr />
<ol>
<li id="desc-1">Bezogen auf die Schaufenster-Puppen mit denen sich Robert Neville (Will Smith) in der Videothek unterhält. Kein Witz. Erinnert mich stark an <a href="http://bensite.net/archive/2002/12/18/herr-der-ringe-zwei-tuerme/#comment-83">Gernots Erfahrung</a> während &raquo;Der Herr der Ringe: Die zwei Türme&laquo;. Manchmal glaube ich, dass die Alterseinstufung nicht die Psyche, sondern die Gehirnwindungen der Kinder schützen soll. <a href="#note-1">&#8617;</a></li>
</ol>
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